Warum Gehirntraining Sportlern helfen kann

Life Kinetik hält seit einigen Jahren immer mehr Einzug in die verschiedensten Sportarten. Renommierte Fachzeitschriften wie die fussballtraining oder die pt - Zeitschrift für Physiotherapeuten berichten zuletzt immer wieder über die Vorteile des Gehirntrainings durch Bewegung. Doch warum werden Sportler besser, wenn sie "nur" das Gehirn trainieren?

Abwechslung statt Monotonie
Der Basketballer beim Prellen, die Volleyballerin beim Baggern oder der Fußballer beim Passen: Das technische Training verläuft, ganz gleich ob es der oder die Sportler/inn bereits gut beherrscht oder nicht, stets nach den selben Abläufen. Um eine Technik einzuschleifen und zu perfektionieren, bedarf es mindestens 10.000 Wiederholungen. Für das Gehirn und das Lernen ist genau dies aber Gift: Je öfter wir etwas tun, desto bekannter ist es uns. Das Gehirn speichert den Bewegungsablauf in tieferen Hirnschichten ab und ruft diesen - ähnlich wie es bei einer Computerfestplatte funktioniert - nur noch aus dem Speicher ab, sobald er gebraucht wird. Anstrengung und Lerneffekt für das Gehirn gleich null. Aus diesem Grund gibt es auch Menschen, die sich an die letzte morgendliche Autofahrt zur Arbeit gar nicht mehr richtig erinnern können und sich bei Ankunft am Arbeitsort die Frage stellen: "Huch, bin ich schon da?".

An diesem Punkt setzt Life Kinetik an. Wir alle haben von Geburt an etwa einhundert Milliarden (100.000.000.000) Gehirnzellen zur Verfügung und damit eine schier unendliche Lernfähigkeit unseres Gehirns. Genutzt wird davon nur ein kleiner Bruchteil. Das resultiert daraus, dass unser Leben eben aus vielen alltäglichen Abläufen und viel Monotonie besteht.
Um die Gehirnzellen zu trainieren, zum Lernen anzuregen und miteinander zu verknüpfen besteht das Life Kinetik Programm aus hunderten Übungen, die das Gehirn mit steigender Schwierigkeit vor fast unlösbare Aufgaben stellt. Haben Sie einmal versucht, zwei kleine Bälle gleichzeitig hochzuwerfen, die Hände zu überkreuzen und die Bälle wieder aufzufangen? Versuchen Sie es! Sie werden sehen, dass das einfacher klingt, als es ist. Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass sie gleichzeitig noch die Beine überkreuzen müssen während Sie zusätzlich eine Rechenaufgabe im Kopf lösen.


Der Einäugige ist der König unter den Blinden
Aber eben nur unter den Blinden. Wussten Sie, dass jeder Mensch über ein dominantes Auge verfügt? Dieses Auge erfasst die Sinneseindrücke am Schnellsten, stellt Objekte scharf und lässt uns die Entfernung einschätzen. Das andere Auge ist - überspitzt gesagt - nur dazu da, die Dinge auch räumlich, also in 3D wahrzunehmen. Deshalb werden viele Aufgaben des Programms mit Augenklappe ausgeführt. Abgedeckt wird dabei das dominante, stärkere Auge um das nicht-dominante zu schulen. Versuchen Sie doch mal, sich abwechselnd erst das eine, dann das andere Auge zuzuhalten und mit einem Ball ein vorher festgelegtes Ziel zu treffen! Sie werden "sehen", wie schwer es ist!


Dopamin als wichtigster Helfer
Bei allem Sinn, der hinter den Übungen steckt ist eines ganz wichtig: Dass die meisten Übungen zum ersten Mal nicht geschafft werden, ist absolut geplant! Also nicht verzweifeln, wenn der Ball eben nicht gefangen wird, ein Sprung misslingt oder die Rechenaufgabe nicht gelöst werden konnte. Das Gehirn sucht nach Möglichkeiten, die Übungen erfolgreich zu meistern - es trainiert!
Gerade weil die Übungen auf den ersten Blick einfach erscheinen, bei Ausübung sich dann allerdings als doch schwieriger herausstellen, wird Life Kinetik mit einer gehörigen Portion Humor durchgeführt. Je mehr Spaß wir daran haben, desto mehr Dopamin (Glückshormon) wird ausgeschüttet. Und je mehr Dopamin, desto besser lernt unser Gehirn.

Life Kinetik ist Koordination in höchsten Ansprüchen, mit einer Menge Spaß und Verbesserungsmöglichkeiten, denen schon unzählige Profis wie Manuel Neuer und Mats Hummels vertrauen. Ziel ist, so viele Verknüpfungen (Synapsen) zwischen Gehirnzellen herzustellen, wie möglich. Je mehr Synapsen, desto schneller können die Gehirnzellen die Eindrücke und Informationen verarbeiten, die auf uns zukommen. Fast wie bei einer Autobahn, bei der auf der dreispurigen auch mehr Autos fahren können, als auf der zweispurigen gleichzeitig unterwegs sind.

Versuchen Sie es selbst! Weitere Infos & Anwendungsmöglichkeiten für Sie? Einfach melden!

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